Firmensanierung durch Kredit- und Kontenüberprüfung

Überprüfung der Spesen-und Zinsabrechnungen von Kreditinstituten

 

Die Kontokündigung

Unternehmer Joachim Müller (Name geändert), kommt in wirtschaftliche Bedrängnis als seine Bank die Geschäftsverbindung durch Kündigung beendet und alle Kredite (etwa 500 TEUR) fällig stellt. Müller gibt nicht auf. Er lässt sich von seinem Finanzdienstleister einen Tipp geben: Und siehe da -überraschenderweise kommt ein nunmehr eingeschalteter Wirtschaftsprüfer zu dem Ergebnis, dass die Prognose für das Fortbestehen seines Unternehmens positiv ist und keine Insolvenz anzumelden ist. Denn eine Kontenüberprüfung ergab, dass die Bank über viele Jahre gegenüber dem Kunden unrichtig abgerechnet hatte, und sich daraus ein Guthaben (!) von weit über 1 Mio. Euro ergab.

Kann das sein? Ja, öfters als Sie vielleicht bisher glaubten! Insbesondere Firmenkunden, Industrieunternehmen und Immobilieninvestoren sind betroffen.

 

Die weiße Weste

Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit gelten seit jeher als Grundfeste deutscher Banken und Sparkassen. Ob Berufseinsteiger, Angestellter, Unternehmer oder Rentner, nahezu jeder volljährige Bundesbürger verfügt über ein Konto bei der Bank seiner Wahl, um dort Gehälter, Mittel für unternehmerisches Handeln oder Rücklagen für den sorgenfreien Ruhestand deponieren zu können. Schließlich weiß jeder: Ersparnisse sind erst dann wirklich sicher untergebracht, wenn sie nicht unter der Matratze liegen, sondern wohlbehütet auf der Bank. Die Verantwortung für Erhalt und Pflege des eigenen Vermögens wird bereitwillig in deren Hände gelegt, denn nur der Bank schenkt man volles Vertrauen – oft jedoch Hab und Gut obendrein.

Die zahllosen Bankenskandale haben das Vertrauen von Unternehmern in die eigenen Banker massiv beeinträchtigt. Unter 80% aller Unternehmer misstrauen der eigenen Hausbank. Dies ist nur ein Grund für die rosigen Aussichten freier Finanzdienstleister.

 

Räuber im Nadelstreifen?

Kaum vorstellbar, dass Banken und Sparkassen einen Teil ihrer Profite unrechtmäßig auf Kosten der eigenen Kunden erzielen, doch eine lange Liste von Geschädigten offenbart dies als traurige Realität. Durch inkorrekte Kontoführung entstehen Tausenden von Bankkunden teils erhebliche Schäden. Die Vorgehensweise hierbei ist so simpel wie wirkungsvoll: Lastschriften werden verfrüht belastet, Gutschriften hingegen verspätet gutgeschrieben, Wochenende und Feiertage werden als Arbeitstage herangezogen und vertraglich festgehaltene Konditionen stillschweigend geändert. Zeit und Zins geraten zu willkürlichen Größen in den Händen vieler Banken und Sparkassen, deren lukrativer Nebenverdienst sich mit der immensen Anzahl der auf diese Art betreuten Kundschaft potenziert.

 

Kontrolle durch Spezialsoftware

Banken und Sparkassen wähnten sich mit ihren Methoden lange in trauter Sicherheit. Insbesondere während konjunkturstarker Jahre bot sich Inhabern bewegungsreicher Geschäftskonten kaum Veranlassung zu erschöpfender Überprüfung aller Buchungsdetails. Doch die Zeiten haben sich geändert. Angesichts der angespannten Wirtschaftslage kommt die drohende Insolvenz für manchen Unternehmer vielleicht weniger überraschend als die Tatsache, zusätzlich von unerwarteter Seite geschwächt worden zu sein -nämlich durch die eigene Hausbank. Allein regelmäßige Kontrolle der Abrechnungsverfahren kann vor etwaiger Übervorteilung durch Banken und Sparkassen schützen.

Wegen des Zinseszinseffektes geht es – wie obiges Beispiel zeigt – oft um enorme Beträge, die dem Unternehmer fehlen. Inzwischen hat es auch unter Insolvenz-und Bankanwälten herumgesprochen, dass die Prüfung von Kontoauszügen regelmäßig nicht unerhebliche „Rechenfehler“ zu Tage fördern kann.

 

Sachverständige Prüfung

Die übliche Buchhaltungssoftware bietet keine Möglichkeit, der laufenden Kontrolle von Zinsen, Spesen, Auslagen und Wertstellungen für die Zinsverrechnung: Im Verlauf seiner seit 1988 andauernden Tätigkeit im Bereich der Kontenprüfung ist es dem Sachverständigenbüro Eibl gelungen, effiziente Instrumente gegen unrechtmäßige Bankpraktiken zu entwickeln, und diese erfolgreich anzuwenden. Mittels des computergestützten Prüfsystems EIBL lassen sich selbst komplexeste Buchungsvorgänge vollständig entwirren. Anhand lückenlos vorliegender Kontoauszüge werden Fehlberechnungen aufgedeckt und im Sinne aktueller gesetzlicher Bestimmungen korrigiert. Im Ergebnis steht zumeist eine kapitale Fehlsumme, welche in Folge der klar gegliederten Berechnungsaufstellung eine Transparenz erlangt, die bei vielen Geldinstituten mit Unbehagen zur Kenntnis genommen wird.

 

Ihr Geld ist nicht weg – es hat nur jemand anderes

Die wirksame Prüf-und Beweishilfe einer Kontennachberechnung dient der Sicherung des wohlverdienten Eigentums. In den Medien (z.B. Plusminus, DMEuro, Impulse) und beim Fachpublikum (z.B. DeutscherAnwaltverein, Arbeitsgemeinschaft Bank-und Kapitalmarktrecht, INDat) hat sich längst herumgesprochen, dass sich gesundes Misstrauens gegenüber dem Inhalt von Kredit-und Kontoabrechnungen auszahlen kann. Wenn dieses Instrument von Konkursverwaltern erfolgreich eingesetzt wird, lohnt es sich erst recht vor einer Krise einmal nachzurechnen.

 

Holen Sie das Geld gemeinsam mit Ihren Kunden zurück

Was glauben Sie, wer die „zurückeroberte“ Mio. Euro angelegt hat? Und wem er seine Geschichte am Stammtisch alles erzählt hat?

 

Bankenschutzimpfung

Lassen Sie sich nicht vom Äußeren der Banker blenden: Viele beherrschen gerade mal die vier Grundrechenarten und machen sich kaum Gedanken, ob die eigene EDV richtig rechnet. Der Effektenspiegel schrieb in seiner Ausgabe vom 27.02.03: „Deutschland und z.T. die Schweiz (..) haben weltweit die unfähigsten Banker, übrigens alles Juristen, denen jegliches Gefühl für wirtschaftliche Zusammenhänge abgeht.“

 

von Dr. Johannes Fiala und Hans-Peter Eibl

 

mit freundlicher Genehmigung von www.experten.de

veröffentlicht am 25.04.2005

 

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