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BWF-Abwicklung: Vermittler können Zulassung verlieren

Die Staatsanwaltschaft ermittelt derzeit gegen die Berliner BWF-Stiftung wegen möglichen Betrugs. In einem Gastbeitrag für FONDS professionell ONLINE führen Johannes Fiala und Peter A. Schramm aus, dass dieser Fall auch für Vermittler nicht ohne Folgen bleiben könnte.

Finanzanlagenberater, die Produkte des „Bundes Deutscher Treuhandstiftungen“ vermittelt haben, könnten ihre IHK-Zulassung verlieren – und nicht nur Probleme mit ihrer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung bekommen. Das ist die für Vermittler zentrale Botschaft eines Beitrags, den der Münchner Rechtsanwalt Johannes Fiala und der Aktuar Peter A. Schramm für FONDS professionell ONLINE verfasst haben.

Das Unternehmen, das auch als „Berliner Wirtschafts- und Finanzstiftung“ oder „BWF-Stiftung“ auftrat, bekam am 25. Februar gemeinsamen Besuch von der Finanzaufsicht Bafin und der Berliner Polizei. Der Anlass für die Hausdurchsuchung war ein Verdacht auf gewerbsmäßigen Betrug und auf Verstoß gegen das Kreditwesengesetz (KWG). Die Ermittlungen richteten sich dabei gegen zehn Personen, die potenziellen Anlegern ein Anlageprodukt angeboten haben sollen, bei dem sie den Ankauf von physischem Gold suggerierten.

Bewahrheiten sich die Vorwürfe gegen das Unternehmen handelt es sich erneut um einen großen Anlegerskandal: Nach Medienberichten zeichneten knapp 6.000 Anleger rund 6.200 Verträge, in die in Summe rund 57 Millionen Euro geflossen sein sollen. (jb)

Den Originalbeitrag finden interessierte Leser in dem angehängten Word-Dokument.

 

von Dr. Johannes Fiala und Dipl.-Math. Peter A. Schramm

veröffentlicht in Fonds Online, 17.04.2015

Link:

http://www.fondsprofessionell.de/news/steuer-recht/nid/abwicklung-von-berliner-bwf-stiftung-vermittler-koennen-zulassung-verlieren/gid/1020446/ref/4/