Schadensersatzhaftung des Wertpapierdienstleistungsunternehmens für fehlerhafte Aktienanalysen (Heiko Vogler) Nomos-Verlag, ISBN-3-8329-1600-8

Die Themen: ‚Schadensersatzhaftung des Wertpapierdienstleistungsunternehmens für fehlerhafte Aktienanalysen‘

behandelt Themen wie die Aktienanalyse im Kapitalmarkt, Schadensersatzhaftung nach U.S.-amerikanischem Recht und im deutschen Recht. Schließlich folgt eine Behandlung des Haftungssystems für öffentlich verbreitete Aktienanalysen. Für die Praxis: Der grosse Wert und Nutzen des Werkes liegt in der hervorragenden Gliederung des Stoffs mit mehr als 1300 Fußnotenverweisen auf weitergehende Fundstellen. In der Praxis lassen sich die überlegungen des Autors auch auf andere Produkte übertragen; beispielsweise die Analysen geschlossener Beteiligungen bzw. solcher von Ratingagenturen.

 

Wesentliche Grundlagen zur Sorgfalt des Analysten:

Im Kern stellt der Autor insbesondere die Anforderungen an eine sorgfältige Analyse dar, und beschreibt die zentralen Kriterien zur Ermittlung fehlerhafter Analysen. Hierbei handelt es sich um einen systematischen Fragenkatalog.

Hier geht es beispielsweise um:

Adressatenhorizont:

  • Ist die Analyse für einen Laien ausreichend verständlich?
  • Sind Prognosen hinreichend genau abgesichert?
  • Basiert die Analyse auf einer ausreichend vollständigen Tatsachen-/Datenbasis?
  • Wie steht es mir der Wahrheit verarbeiteter Tatsachen?
  • War die Verarbeitung der Daten methodisch richtig?
  • Sind Unsicherheitsfaktoren deutlich genug herausgestellt worden?
  • Wurde die Analyse mit einem Erstellungsdatum versehen?

 

Zentrale Prüfkriterien für eine Plausibilitätskontrolle:

Der Finanzdienstleister findet hier zahlreiche Anregungen, mit welchen Kriterien und Fragestellungen er „nicht nur bei Aktienanalysen“ eine erste Plausibilitätsprüfung anstellen kann. Die aufgezeigten Fragestellungen helfen auch in der Praxis bei der Einschätzung von Prospektmaterial, sonstigen Analysen und Ratings. Fazit: Wer sich mit den spektakulären Unternehmens- und Finanzskandalen im In- und Ausland, auch im Aktienbereich beschäftigt, findet hier eine tiefgehende rechtliche Fachinformation zum Haftungsrecht.

Kunde und Finanzdienstleister können seit vielen Jahren beobachten, wie manche Analyse mundgerecht zur Vertriebsunterstützung erstellt wird nicht selten erweisen sich „wertvolle“ Analysen auf den zweiten Blick als unrichtig und haftungsträchtig.

Über den Autor

Dr. Johannes Fiala Dr. Johannes Fiala

Dr. Johannes Fiala ist seit mehr als 25 Jahren als Jurist und Rechts­anwalt mit eigener Kanzlei in München tätig. Er beschäftigt sich unter anderem intensiv mit den Themen Immobilien­wirtschaft, Finanz­recht sowie Steuer- und Versicherungs­recht. Die zahl­reichen Stationen seines beruf­lichen Werde­gangs ermöglichen es ihm, für seine Mandanten ganz­heitlich beratend und im Streit­fall juristisch tätig zu werden.
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