Sie wollen unser Bestes? unser Geld !

Die private Altersvorsorge ist ein existentielles Thema der Gegenwart:

Das wird auch sicher so bleiben, denn der Staat zieht sich zurück – die Leistungen aus der Sozialversicherung sinken. Die Zahl der Bezieher von Sozialhilfe steigt seit Jahren. Auch Schicksalsschläge können den Menschen unerwartet mit Versorgungslücken konfrontieren. Hierzu gehören beispielsweise längere Krankheiten und Arbeitslosigkeit.

 

Provisionen:

Geld- und Kapitalanlagen werden regelmäßig auf der Basis von Provisionen an den Mann gebracht. Im Einzelfall können dabei auch zweistellige Beträge anfallen. Nur der Rest Ihrer Investition kann dann „für Sie arbeiten“. Manchmal dauert es Jahre, bis der Anleger wieder bei 100% ist, also der tatsächlich investierte Betrag zuzüglich der Provision wieder erwirtschaftet wurde.

Leider orientieren sich die meisten Berater und Vermittler daran, möglichst viel Provision zu erreichen – schließlich fließt ein Teil in die eigene Tasche. Daher ist wirklich unabhängige Beratung notwendig. Es gibt oft auch provisionsfreie Preise für Finanzprodukte – dann wird der Berater ein Honorar für seine Arbeit verlangen. Viele große Unternehmen nutzen die Honorarberatung seit Jahren, denn das Honorar ist in aller Regel wesentlich günstiger als die sonst übliche Provision.

 

Basisabsicherung:

Bevor Sie beginnen ein Vermögen aufzubauen, sollten Sie eine ausreichende Absicherung gegen Risiken sicherstellen. Vielleicht besitzen Sie einen wertvollen Hausrat, den Sie gegen Verlust versichern wollen. Erhebliche Lücken bestehen bei den meisten Menschen, wenn es um den Einkommensausfall durch Pflegebedürftigkeit, längere Krankheit, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit geht. Nicht zu vergessen wäre auch die private Haftpflichtversicherung – im Schadensfall könnte es zum Privatkonkurs kommen. Wenn Sie diese Risiken nicht absichern, kann Ihre „private Finanzplanung“ bzw. Ihr Vermögensaufbau sprichwörtlich auf Sand gebaut sein.

Und vergessen Sie dabei nicht, dass die Preise (Prämien der Versicherungsgesellschaften) – bei nahezu gleicher Leistung – um mehrere 100% abweisen können!

 

Investitionswert:

So wie der kluge Kaufmann sagt, der Gewinn liege im Einkaufspreis, sind die Verhältnisse auch bei Kapitalanlagen. Nur etwa jedes zweite ?Steuersparmodell? entwickelt sich, wie es der Prospekt verspricht. Oft kommt es bei Investitionen, beispielsweise in Unternehmensbeteiligungen oder Immobilien, später zu Enttäuschungen, weil der Einkaufspreis zu hoch war. Hier sollten Fachleute eingeschaltet werden, die sich mit der Bewertung auskennen: Besser ein paar Prozent in einen Fachmann investieren, als hinterher festzustellen, dass man einen riesigen Betrag gleichsam verschenkt hat. Niemand hat später richtig Spaß an der Aufgabe, einen schlechten Berater oder eine Bank zu verklagen -ein Fachmann vor dem Investment kostet weniger.

 

Totalverlustrisiko:

Kapitalanlagen können kompliziert sein, also schwer zu durchschauen. Hier können sich versteckte Risiken verbergen. Typisches Beispiel ist die Kalkulation mit Preisen die nicht marktgerecht sind: Damit kann man einem Anleger einen enormen Gewinn vorgaukeln, der niemals eintreten wird. Oder denken Sie an ein Großprojekt (z.B. Biogasanlage, Windkraftwerk), für welches bei näherer Prüfung noch gar keine behördliche Betriebs- und Bauerlaubnis vorliegt. Wer mag sich schon an einem Immobilienprojekt beteiligen, wenn er weiß, dass der Bauträger bereits über 100 Bauunternehmen in den Konkurs geführt hat? Schließlich kann es sich um eine Hotelprojekt handeln, bei welchem der Hotelbetreiber nicht mal das Geld für die erste Miete in der Tasche hat:

Solche Haken und Ösen können selbst Fachleute nicht immer sofort erkennen. Kapitalanlagen auf Kredit: Die Werbebroschüren versprechen oft das Blaue vom Himmel. Hier der preiswerte Kredit, vielleicht noch preiswerter durch eine Bank in Japan oder der Schweiz, und dort die Kapitalanlage mit der (fast) sicheren Rendite. Der Traum vom schnellen Geld zerplatzt wie eine Seifenblase, wenn die ?Musterberechnung? sich später als Illusion herausstellt. Bei der Beratung des Verkäufers fehlte dann jeder Hinweis auf die Risiken. Solche Angebote einer Kapitalanlage auf Kreditbasis sind meist riskanter als der Einsatz in der Spielbank. Daher sollten solche Kapitalanlagen nur mit einem kleinen Bruchteil des Vermögens erfolgen.

 

Risikostreuung:

Der Volksmund sagt, alles auf eine Karte zu setzen. Wenn es bei der Kapitalanlage ein beachtliches Totalverlustrisiko gibt, stehen Sie hinterher möglicherweise mit leeren Händen da. Daher empfiehlt es sich, zu streuen, also in verschiedene Anlagen zu investieren. Je vielfältiger bzw. breiter diese Streuung erfolgt, umso besser, wenn Sie sich darum bemühen wollen, die Risiken insgesamt in Grenzen zu halten. Diese Risikostreuung lässt sich optimieren. Moderne EDV-Programme , ermöglichen es, Risiko und Ertrag einzeln und insgesamt abzuschätzen. Für diese Methode bekam 1990 ein Professor der Universität Chicago den Nobel-Preis. So unglaublich es klingt, Ihre Anlage in Rentenpapieren kann sich deutlich verbessern, also der Ertrag steigen bzw. das Anlagerisiko sinken, wenn für ein paar Prozent Aktien dazu kommen. Diese Optimierung ist eine typische Aufgabe für den (Bank-)-unabhängigen Berater. Steuersparmodelle: Mehrfach in jedem Jahr ändern sich die Steuervorschriften. Was heute noch steuerlich „günstig“ ist, kann morgen uninteressant werden.

Wenn sie ein Vermögen aufbauen wollen, dann orientieren Sie sich zu aller erst nicht an Steuereffekten. Wichtiger ist die „Bonität“, denn wenn ein Rentenpapier (Beispiel: Argentienenanleihe) nicht zurückbezahlt wird, sinkt der Wert binnen weniger Tage auf ein Minimum. Lassen Sie sich auch nicht von Hochgranzprospekten täuschen, die Ihnen 8 oder 10% „Ausschüttung“ versprechen – denn wenn dies nicht wirklich erwirtschaftet wird, dann „verfrühstücken“ Sie unter dem Strich Ihr Kapital. Vermögensstrukturierung: Ausgangspunkt für eine Vermögensberatung sind die laufenden Einnahmen und Ausgaben, sowie eine Reserve für unerwartete Entwicklungen. Neben der Risikostreuung sollte auch die Anlagedauer gestreut sein, in kurz-, mittel- und langfristige Bindung des Kapitals. Danach richtet sind dann auch die Antwort auf die Frage, in welchem Umfang beispielsweise Aktien dabei sein sollten. Denn vielleicht sind die Kurse gerade dann sehr niedrig, wenn Sie dringend auf Geld angewiesen sind.

 

Fachinformation:

Wenn Sie selbst fachlich vorgebildet sind, dann können Sie eine ganze Reihe von Fachpublikationen studieren und vor allem auch kritische Fachpresse lesen. Dies mag oft mit Mühe und Kosten verbunden sein – der Aufwand lohnt, denn auf diesem Wege können Sie herausfinden, wer nicht als seriös angesehen wird. Die meisten am Kiosk oder der Tankstelle verkauften Zeitschriften bieten hierüber erst dann Informationen, wenn sich ein Fall viele Jahre später als „Betrugsskandal“ herausgestellt hat. Fachberatung: Wenn Sie sich unabhängig beraten lassen, sollten Sie auf Nummer sicher gehen. Bei Versicherungsprodukten empfiehlt sich beispielsweise der Versicherungsmakler. Den Rat des Fachmanns sollten Sie sich immer schriftlich geben lassen. Auch bei Kapitalanlagen sollte Ihr Berater ausreichend versichert sein, einen guten Leumund haben, und vor allem Ausbildung und Erfahrung. Denn die meisten Berater wollen nur Ihr Bestes, Ihr Geld !

 

von Dr. Johannes Fiala

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