Arbeitgeber haftet für Zillmerung und muss doppelte Lohnkosten für die bAV zalhen

von Kanzlei Dr. Johannes Fiala
Ein aktuelles Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) München bestätigt, dass die Verrechnung der Abschlusskosten in den ersten Jahren – insbesondere durch Zillmerung – in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) mit Entgeltumwandlung unzulässig ist. Entsprechende Vereinbarungen sind nichtig – selbst wenn der Arbeitnehmer vorher über die Abschlusskostenverrechung ausdrücklich aufgeklärt wurde. In seinen Gründen geht das LAG darüber hinaus davon aus, dass auch andere Formen der Abschlusskostenverrechung – z. B. über die ersten fünf Jahre – auf Grund ihre zillmerähnlichen Wirkung ebenso unzulässig sind. (Urteil vom 15. März 2007, Az. 4 Sa 1152106).
(versicherungsmagazin.de (25.04.2006)
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