Martin´s Kapitalmarktbeobachtungen, Mitte April 2022

Martin´s Kapitalmarktbeobachtungen

Die Entwicklungen der letzten zwei bis drei Jahre haben mich dazu bewogen meine Gedanken zu Papier zu bringen und Ihnen/Euch zur Verfügung zu stellen. Dieses “Brainstorming“ ist natürlich keinerlei Handlungsempfehlung, sondern soll aus meiner Sicht einige Aspekte beleuchten, die landläufig (europaläufig) wenig Beachtung finden.

Zu Beginn des Jahres 2020 als wir alle mit einer neuen persönlichen und auch wirtschaftlichen Welt konfrontiert wurden, hat sich für viele Menschen das Weltbild drastisch verändert. An dieser Stelle vermeide ich bewusst meine individuelle Meinung einzubringen, sondern fokussiere mich auf die realen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den Folgerungen aus meiner persönlichen Sicht.

Ich war nachweislich einer der ersten Ökonomen/Marktbeobachter, der bereits Mitte 2020 auf eine höchst potentielle ökonomische Marktentwicklung der Stagflation mit Daten und Fakten hingewiesen hatte. Leider hat dies weder in der politischen Elite noch bei professionellen Vermögensverwaltern Gehör gefunden. Damals hatte ich durch offensichtlich auftretende Lieferkettenprobleme (nicht nur Toilettenpapier, sondern speziell Computerchips, Rohstoffe etc.) eine Stagnation in der Wirtschaft erwartet. Und zwar ganz einfach dadurch, dass man Produkte nicht herstellen oder fertigstellen könne, wenn auch nur ein kleiner Baustein auf einem Schiff in einem der globalen Häfen an Position 100+ steht, um nach Wochen gelöscht zu werden.

Ja, so einfach kann Wirtschaftsökonomie sein!

Diese Situation hat sich seitdem nicht verbessert, sondern durch die Corona Thematik und einer NULL-Covid Politik in der inzwischen wichtigsten Wirtschaftsregion China erheblich verschärft.

Dies bedeutet, dass einerseits Waren und Dienstleistungen nachgefragt werden aber andererseits wegen Engpässen (Personal, Waren auf Schiffen etc.) nicht mal annähernd befriedigt werden können. Nach dem alten und wohlbekannten Modell von Angebot und Nachfrage, steigt damit alleine schon der Preis für Güter der Grundbedürfnisse.

Dies gipfelte sogar in dem Gerücht, dass der Traktorhersteller Fendt Kühlschränke aufgekauft habe um an Chips zu kommen die dort verbaut wurden aber in den landwirtschaftlichen Maschinen dringender benötigt würden. Ich konnte dies nicht verifizieren, zeigt mir aber welche Blüten die Wirtschaft gerade treibt.

Zur faktischen Einschätzung der Gesamtlage habe ich nachfolgend einige Grafiken zusammengestellt.

Der Aktienmarkt läuft seit spätestens 2009 (u.a. nach der Lehman Pleite) fast nur noch nach oben:

Trotz neuer, bedeutender wirtschaftlicher Ereignisse aus Krisen wie Corona und dem Russland/Ukraine-Krieg liegt der DAX (und auch andere wichtige Indizes) mit ca. 200% im PLUS. -3 Ist das normal und warum sollte ausgerechnet jetzt ein Stagflationsszenario eintreten?

Gleichzeitig haben sich die Zinsen für die Finanzierung der Wirtschaft (Firmen aber auch Wohnimmobilien) immer mehr verbilligt. Dies ist sehr schön, wenn man einen Kredit benötigt, führt aber auch gleichzeitig zu (Fehl-)Investitionen von Firmen oder Privathaushalten, die unter normalen (viel teureren) Rahmenbedingungen eine Finanzierung nicht durchführen würden oder könnten.

Wie Sie an der nachfolgenden Grafik sehr schön erkennen können, sind die Zinsen seit Mitte der 90er Jahre stetig gefallen.

In der obigen Grafik erkennen Sie, dass die Rendite in den Jahren 2019 bis 2021 sogar negativ war.

Nun sagen Sie, dass dies schlecht für Ihre Spareinlagen (Tagesgelder und Festgelder etc.) bei Banken Versicherungsanlagen ist und damit haben Sie vollkommen Recht. Aber wenn Sie damals schon Ihr Vermögen in (internationalen) Anleihen angelegt hatten, hätten Sie von enormen Kurssteigerungen profitiert, da bei fallenden Zinsen die Kurse/Preise der ausgegebenen Anleihen permanent ansteigen.

Diese langlaufenden Anleihen (meist mindestens 10 Jahre) haben aber auch ein „Verfallsdatum“ und werden zum vereinbarten Zeitpunkt an die Anleger zurückgezahlt. Nachdem aber in der Zwischenzeit eine Wiederanlage nicht mehr zu beispielsweise 6 bis 8% möglich ist, sondern nur noch zu ca. 2%, haben Sie als Anleger ein Problem mit dem (fast nicht mehr vorhandenen) Zinseszinseffekt.

 

Was bedeutet dies für Ihr Vermögen?

Wenn Sie 10.000 € (Sie können auch noch ein paar Nullen hinzufügen) mit einem Zinssatz von ca. 7,2% diese Zinsen jedes Jahr immer wieder über 10 Jahre anlegen, dann haben Sie Ihr eingesetztes Kapital auf dem Papier verdoppelt. Warum auf dem Papier? Naja, weil es zwischenzeitlich meistens ja auch eine Inflation (also Preisanstieg) gibt. Sollte also gleichzeitig die Inflation bei ca. 4% liegen, sind Ihre 10.000 € nur auf ca. 13.700 € wahre Kaufkraft angestiegen, was ja auch schon recht gut wäre.

Aber seit vielen Jahren haben wir hier eine neue (Finanz)Welt, da die Zentralbanken global die Zinsen aktiv nach unten gedrückt haben um die Investoren und Marktteilnehmer mit immer günstigerem Geld zu versorgen. Da es aber an den Kapitalmärkten keine Geschenke zu verteilen gibt, können Sie sich vielleicht vorstellen, dass nun das wahre Problem aufgezeigt werden wird.

Bei einer offiziellen Inflationsrate in Deutschland von Mitte April 2022 mit 7,3% und einem Negativzins von meist 0,5% liegt der sogenannte Realzins nicht wie oben bei plus 3,2% (7,2%-4%) sondern bei minus 7,8%. Dies bedeutet, dass alleine im Jahre 2022 Ihr Geldvermögen fast 8% an Kaufkraft verliert. Je länger diese Situation anhält desto mehr verliert Ihr Geldvermögen an Kaufkraft. Würde dies wie oben 10 Jahre anhalten (was ich nicht glaube) wären aus Ihren angelegten 10.000 € noch ca. 4.700 € übrig.

 

Ich zeige dies bewusst so deutlich auf, da dies von offizieller Seite überhaupt nicht und wenn nur am Rande thematisiert wird, weil ansonsten die Bevölkerung damit nicht zufrieden wäre…

Dieses Beispiel bezieht sich aber nicht nur auf Ihre Spareinlagen, sondern auch auf Gelder, die Sie über viele Jahre in Versicherungspolicen, Pensionskassen und Rentenansprüche eingezahlt haben.

 

Umso wichtiger sind professionelle und realistische Lebensphasenanalysen und -berechnungen.

Um diese Effekte zu mindern (vermeiden kann man diese nicht, auch wenn Ihnen Berater mit „tollen – womöglich noch steueroptimierten – Konstruktionen“ etwas anderes erzählen) werden Sachwertanlagen empfohlen. Deren Wertentwicklung orientiert sich meistens an der Entwicklung der Realrendite und soll damit Kapitalerhalt gewährleisten.

Als klassische Sachwertanlagen gelten:

  • Immobilien (Häuser Wohnungen etc.)
  • Grundstücke (auch Wald und landwirtschaftliche Flächen)
  • Aktien oder Aktienfonds
  • Edelmetalle wie Gold, Silber oder Platin
  • Diamanten
  • Kunst
  • Raritäten wie z.B. Oldtimer

 

Aber auch bei Sachwertanlagen sind wichtige Aspekte zu beachten. Diese sind natürlich von der Einstellung des Anlegers aber auch von der Ausstattung der Anlage abhängig. Hier spielt eine ganz wichtige Rolle die Fungibilität, als die Handelbarkeit einer Anlage. Eine Goldmünze, ein Silberbarren oder eine Aktie (über die Börse) können schneller liquidiert werden als eine Wohnung oder ein Grundstück. Bei Aktien oder Aktienfonds ist aber auch zu beachten, dass diese Anlage zwar stark in die richtige Richtung geht, aber eigentlich unterm Strich auch Papiergeld ist. Hier könnte eine reine Unternehmensbeteiligung besser sein, aber die kann man eben nicht mit einem Sparplan von 50 € aufbauen; soll heißen, dass derartige Investitionen nur sehr reichen Anlegern vorbehalten bleiben werden.

Bei Oldtimern oder Kunstgegenständen reduziert sich zudem die potentielle Käuferschicht, weil das nun eben nicht jeden Investor wirklich interessiert.

Weiterhin kommt hinzu, dass Geldanlagen auch regional bzw. international gestreut werden müssen und nicht alle Anlagen und Vermögensgegenstände im eigenen Lande oder Euroraum verbleiben sollen.

Eine intensive Auseinandersetzung mit diesem Thema ist umso wichtiger als das Geldvermögen privater Haushalte in Deutschland immer schneller und stärker ansteigt und in 2021 auf einem Rekordhoch angekommen ist.

Trotz enormer Kursanstiege bei Aktien und Investmentfonds in den vergangenen Jahren ist immer noch ca. 2/3 des Geldvermögens in Versicherungen (fast ausschließlich in Anleihen angelegt) und Bargeld sowie Spareinlagen allokiert. Die „Gefahren“ für diese Anlagen habe ich bereits thematisiert.

Auf den letzten Seiten werde ich mich deshalb einem Thema widmen,
das in der breiten Öffentlichkeit sehr wenig Beachtung findet aber
gerade in dem aktuellem (kommenden), wirtschaftlichem Umfeld eine
clevere Diversifikation Ihrer Anlegen darstellen kann.

 

Ist jetzt (endlich) die Zeit für physische Edelmetalle?

Innerhalb der oben aufgezeigten Sachwertanlagen habe ich meine Recherchen seit 2015 immer mehr auf physische Edelmetalle fokussiert ohne die etablierteren Anlageklassen zu vernachlässigen.

Ein wichtiger Grund dafür war, dass das Gegenargument (Lagerkosten und keine Zinserträge) einer zinslosen Anlage während der anhaltenden Zinssenkungsphase immer mehr an Bedeutung verloren hat und man mit physischen Edelmetallen (primär Gold und Silber) einen Akzent gegen die ausufernde Menge an Papiergeld setzen kann. Was sich wann und wie auszahlen werden wird kann auch ich nicht beurteilen, aber neben Aktien und Immobilien spielen physische Edelmetalle eine sehr wichtige Rolle in der professionellen Vermögensaufteilung (z.B. Speichentheorie).

Weiter oben habe ich den Kaufkraftverlust des Papiergeldes aufgezeigt, was ich mit der folgenden Grafik untermauern möchte:

Fallende Realzinsen, steigender Goldpreis

Die reale Abwertung des Euro gegenüber dem Goldpreis kann man hier sehr deutlich erkennen:

 

 

Dies bedeutet, dass der Euro in Bargeld 85% an Kaufkraft verloren seit Einführung hat. Beim USD sieht es nicht viel besser aus.

Ich möchte an dieser Stelle nicht behaupten, dass eine Anlage in physischem Gold und Silber ein Allheilmittel darstellen würde aber, angesichts der lange Zeit anhaltenden negativen Realrenditen und der überdimensionalen (Papier)Geldvermögen und damit auch Schulden (muss sich ja ausgleichen) muss man sich nun auch damit beschäftigen.

Sofern man sich als Anleger überhaupt damit beschäftigt, lag der Fokus in der Vergangenheit immer beim Gold. Ich werde mich in dieser Ausarbeitung aus diversen (nachfolgend beschriebenen) Gründen auf Silber fokussieren.

„…Metalle sind das neue Erdöl hat Anfang April ein Fondmanager verlauten lassen…“:

Rohstoff-Experte: “Das wird gravierender, als viele denken” | Märkte | 01.04.2022 | FONDS professionell

Aufbauend auf den dortigen Hauptaussagen

  • …Europäische Staatenlenker haben unterschätzt, wie hoch der Metallbedarf in E-Fahrzeugen, Windturbinen, Solaranlagen und Wasserstoffanlagen sein wird…
  • …CO2-arme Technologien wie Wind-, Solar-, Nuklear- und Wasserkraft, ohne die die Pariser Klimaziele nicht erreicht werden können, seien extrem metallintensiv…
  • …Ein Elektroauto braucht sechs Mal mehr der kritischen Metalle als ein konventionelles Auto. Und es sind ganz andere Metalle nötig – nicht nur Kupfer und Mangan, sondern auch Lithium, Kobalt, Nickel, Grafit”, erklärt Louvet. Auch Edelmetalle wie Silber (etwa zur Verbindung der Batterieboxen in E-Autos) werden in hohem Ausmaß gebraucht…
  • …2019 hat die Automobilindustrie bis zu sieben Prozent der weltweiten Silberproduktion benötigt – und dass bei einem E- und Hybridanteil am Fahrzeugmarkt von nur fünf Prozent. Um die Paris-Vertrags-Limits einzuhalten, müsste der Anteil bis 2030 auf 60 Prozent steigen. E-Mobilität wird ein echter Game Changer…
  • Silber zählt zu den Metallen, die auch für Sonnenstrom nötig sind. In einem Solarpaneel durchschnittlicher Größe befinden sich fünf Gramm davon. Jedes Jahr braucht man 3.142 Tonnen Silber (zwölf Prozent der globalen Produktion) für Solartechnologien. “2020 hatten wir mit einer installierten Solarkapazität von 120 Gigawatt einen Rekord. Wenn wir uns an das Paris-Abkommen halten, müssen wir weltweit bis zum Jahr 2030 jedes Jahr 620 Gigawatt installieren. Also fünf Mal mehr als der aktuelle Rekord…
  • …Ähnlich bei neuen Windkraftkapazitäten, wo man jährlich einen vierfach so hohen Wert installieren müsste, wie die aktuellen Rekordlevels…

…komme ich zu dem Ergebnis, dass man dort unbedingt auch investiert sein sollte.

Die nachfolgende Grafik zeigt, dass der Silbergewinn – pro geschürfter Tonne – seit Jahren kontinuierlich abnimmt. Konnten 2005 noch 13 Unzen Silber pro Tonne aus Schürfgut extrahiert werden, sind es seit 2019 nur noch weniger als die Hälfte.

 

Angesichts der oben geschilderten potentiellen Nachfragezunahme und der gleichzeitigen Abnahme in der Ergiebigkeit geförderter Erden sollte man sich die Frage stellen wo die Silberpreise in 5 bis 10 Jahren stehen könnten. Eine Bewertung der aktuellen Silberpreise mit künftigen Preisen ist sehr schwierig und kann an dieser Stelle nicht seriös erstellt werden.

Ob der Silberpreis von aktuell ca. 25 $ irgendwann bei 50$ oder 100$ stehen wird, scheint möglich aber nicht vorhersehbar.

Vorhin habe ich auch von lokaler Streuung gesprochen. Damit meine ich, dass Vermögen auch außerhalb unseres Wirtschaftsraumes angelegt werden müssen oder sollten, um hiesige wirtschaftliche Probleme lokal zu diversifizieren.

Dazu habe ich vor ca. 30 Jahren Kanada identifiziert und ein breites sowie professionelles Netzwerk aufgebaut (Banken, IHKen, Immobilienvermittler, Edelmetallvermittler, Anwälte etc.)

Man hat dort ein angelsächsisches Rechtssystem, ich verstehe die Sprache recht gut (verhandlungssicher) und Kanada verfügt über alle essentiellen Rohstoffe (Hard- und Soft Commodities). Letzteres hat seit Februar eine ganz neue Bedeutung erfahren. Eine Kontoeröffnung zur liquiden Flexibilität kann ebenfalls vermittelt werden und sollte für eine globale Anlagestreuung unbedingt berücksichtigt werden.

 

Dr. Martin Dilg – 0172 / 86 11 97 8

Diese Ausarbeitung erhebt weder den Anspruch auf Vollständigkeit noch stellt es eine Handlungsaufforderung
dar. Die zur Verfügung gestellten Informationen sind ebenfalls kein Teil einer Anlageberatung!

Bei persönlichen Fragen stehe ich individuell sehr gerne zur Verfügung.

19.04.2022

 

Kapitalmarktbeobachtung – Mitte April 2022

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Über den Autor

Dr. Johannes Fiala Dr. Johannes Fiala
PhD, MBA, MM

Dr. Johannes Fiala ist seit mehr als 25 Jahren als Jurist und Rechts­anwalt mit eigener Kanzlei in München tätig. Er beschäftigt sich unter anderem intensiv mit den Themen Immobilien­wirtschaft, Finanz­recht sowie Steuer- und Versicherungs­recht. Die zahl­reichen Stationen seines beruf­lichen Werde­gangs ermöglichen es ihm, für seine Mandanten ganz­heitlich beratend und im Streit­fall juristisch tätig zu werden.
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