Risiko für Ärzte: Deutliche geringere Renten der Versorgungswerke

Rund 90 Versorgungswerke, auch Versorgungskammern genannt, sammeln als Körperschaften des öffentlichen Rechts bei ihren „Zwangsmitgliedern“ Gelder für den Aufbau einer kapitalgedeckten Altersversorgung ein. Doch die bereits beschlossenen sowie die zukünftigen absehbaren  Rentenkürzungen stellen das System in Frage. Ein „Austritt“ ist indes keine Option:Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat erst vor kurzem entschied, dass kein Mitglied „wegen einer […]

Statements in Versicherungswirtschaft Nr. 15

Zu: VW 13/2013, Unternehmen & Märkte, Gesundheit Fehlberatung: In rund 90 Versorgungswerken, auch Versorgungskammer genannt, werden verkammerte Berufsträger regelmäßig zu Pflichtmitgliedern. Deren Ansprüche auf kapitalgedeckte Altersversorgung sind gegenüber früheren Zusagen bereits stark gesunken und werden bei anhaltend niedrigen Zinsen weiter sinken müssen. Sich alleine auf die heute noch in Aussicht gestellten Versorgungen zu verlassen wäre […]

Risiko für Ärzte: Deutlich geringere Renten der Versorungswerke

Rund 90 Versorgungswerke, auch Versorgungskammern genannt, sammeln als Körperschaften des öffentlichen Rechts bei ihren „Zwangsmitgliedern“ Gelder für den Aufbau einer kapitalgedeckten Altersversorgung ein. Doch die bereits beschlossenen sowie die zukünftigen absehbaren  Rentenkürzungen stellen das System in Frage. Ein „Austritt“ ist indes keine Option:Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat erst vor kurzem entschied, dass kein Mitglied „wegen einer […]

Bis zu mehr als 50 Prozent weniger Altersversorgung für Kammerberufler

Bisherige und absehbare Rentenkürzungen stellen das System der rund 90 Versorgungswerke, die als Körperschaften des öffentlichen Rechts bei ihren "Zwangsmitgliedern" Gelder für den Aufbau einer kapitalgedeckten Altersvorsorge einsammeln, in Frage. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg entschied, dass kein Zwangsmitglied „wegen einer vermeintlich fehlerhaften und die Auswirkungen der Finanzkrise nicht berücksichtigenden Anlagestrategie des Versorgungswerks“ seine Beitragszahlung einstellen darf […]

Dr. Fiala: Pfändungsschutz – die Tücken in Versorgungswerken, in Liechtenstein und der Schweiz

  Steuerberater, ärzte, Zahnärzte, Architekten, Journalisten und andere Freiberufler haben ja gar keine andere Wahl. Sie müssen für Ihre Rente in berufsständische Versorgungswerke oder Versorgungskammern einzahlen. Doch wie sicher ist das sauer angesparte Geld, wenn Gläubiger oder Insolvenzverwalter vollstrecken wollen?   Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net bat den Münchener Bank- und Versicherungsgelehrten Rechtsanwalt Dr. Johannes Fiala (53, […]

Dr. Johannes Fiala: Rüruprente kann gepfändet und gekündigt werden

  Wenn der Lehrbeauftragte für Bürgerliches Recht und Versicherungsrecht an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Rechtsanwalt Dr. Johannes Fiala (53, Foto � Dr. Fiala) aus München, zu Seminaren einlädt, auf denen man lernt, wie man seine Altersvorsorge und sein Vermögen vor Pfändungen sichert, erwartet er normalerweise Fachanwalts-Kollegen, die Unternehmer beraten.   "Doch von denen kommt fast […]

Europa-Parlament erhöht Insolvenzrisiko bei privater Altersvorsorge

  30 % Insolvenzrisiko mit Solvency-II   Würde Solvency-II wie ursprünglich vorgesehen umgesetzt, so bedeutet dies eine Verbesserung der Ruinwahrscheinlichkeit auf dann nur noch 0,5 % pro Jahr. Damit hätte ein 25-jähriger Rentenversicherter immerhin eine gegenüber heutigen Eigenkapitalregeln verbesserte Chance von 7 zu 3 gehabt, dass seine Rente tatsächlich wie vereinbart wenigstens bis Alter 95 […]

Bei der privaten Altersvorsorge: Europaparlament erhöht das Insolvenzrisiko

  Nicht erst die Finanzmarktkrise seit 2008 führte zur Einsicht, dass Verischerungsgesellschaften höheres Eigenkapitel nach den sogenannten Solvency-ll-Regeln benötigen, damit sie einen Wertverfall z.B. von Staatsanleihen besser tragen können�     30% Insolvenzrisiko mit Solvency-II:   Würde Solvency-II wie ursprünglich vergesehen umgesetzt, so bedeutet dies eine Verbesserung der Ruinwahrscheinlichkeit auf dann nur noch 0,5% pro […]